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Beschreibung
Die Nutzung:
• 17. Jahrhundert Festung (»am Glacis«)
• 1800 Frei stehende Villa (heute Vorderhaus)
• 1860 Anbau des Saales (heute Zuschauersaal)
• bis 1930 Kneipe und Ballsaal / Tonhalle
• 1930 Kirche (»Erste Kirche Christi«)
Der Anfang als Theater:
• 10. Juli 1945 - erste Nachkriegsaufführung der Staatsstheaters Dresden »Nathan der Weise« mit Erich Ponto in diesem Gebäude, welches von der Kirchgemeinde zur Verfügung gestellt wurde.
• 1951 Mietvertrag Kirchgemeinde / Staatstheater
• 1951 Einbau einer Zuschauerschräge, alleinige Nutzung des Hauses durch die Staatstheater (Oper, Schauspiel)
• bis 1977 weiterer Ausbau des Gebäudes zu einem Theater
• 1985 Alleinige Nutzung des Gebäudes durch das Staatsschauspiel Dresden (Eröffnung Semperoper, Trennung der Staatstheater in Staatsoper und Staatsschauspiel)
• 1987 / 88 wichtige Baumaßnahmen zur Erhaltung der Spielfähigkeit des Gebäudes (für ca. 5 Mio DDR-Mark)
• 1992 Einbau einer neuen Bühne, Brandschutzmaßnahmen
• 1998 Schließung des Gebäudes duch Behördliche Anordnung. Grund: Statische Probleme (Dachstuhl und Außenmauern) und Brandschutzmängel, die in der vorhandenen Bausubstanz nicht mehr in Ordnung zu bringen waren.
• 1998 bis 2002 Nutzung des Gebäudes als Probebühne für das Staatsschauspiel
• 2000 Abgabe einer präzisierten Nutzerforderung durch das Staatsschauspiel Dresden
• 2001 VOF - Verfahren zur Findung eines Architekten und der Ingenieure durch das Vermögens- und Hochbauamt Dresden I
• Ende 2001 Stellung des Bauantrages durch das Staatsschaupiel Dresden
• Anfang 2002 Erteilung des Bauauftrages durch das Sächsische Staatsministerium für Finanzen an das Vermögens- und Hochbauamt Dresden I
• Baubeginn: April 2003 // Rohbaufertigstellung: Januar 2004 // Technischer Probebetrieb: September 2004 // Künstlerischer Probebetrieb: Oktober 2004
• Wiedereröffnung am 15. Januar 2005 mit der Uraufführung »Der Mann ohne Vergangenheit« von Aki Kaurismäki (Regie: Holk Freytag)
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